Im Herzen Sibiriens liegt der Baikalsee – eine der schönsten Natursehenswürdigkeiten auf unserem Planeten. Über den Baikal spricht man immer im Superlativ: der tiefste See der Erde, der transparenteste und reinste See und das größte Frischwasser Reservoir. Baikal lässt sich mit keiner anderen Region bezüglich der Vielfalt an Naturlandschaften vergleichen. Hier gibt es die trockene Steppe, die wilde Taiga, das hohe Gebirge und die Moor- und Auenlandschaften. Die Ufer des Baikalsees erstrecken sich über 2100 Kilometer und sind wenig besiedelt. Den größten Teil der Küste nehmen Naturschutzgebiete und Parks ein. Der Baikalsee fasziniert nicht nur furchtlose Reisende, die sich in den rauen sibirischen Bedingungen prüfen möchten, sondern bietet auch Kindern eines der besten Freilichtmuseen und Antworten in Biologie, Geografie und Erdgeschichte.

Ferien im Paradies (Traumurlaub im Herzen Sibiriens)

Extrem niedrige Temperaturen, die Sibirien als einen der kältesten Orte der Welt berühmt machen, erlebt man öfters, vor allem in der Nacht.
Tagsüber bei Sonnenschein liegen die Temperaturen bei etwa -20 °C bis -15 °C. Dieser trockene Frost im kontinentalen Klima wird (bei guter Ausrüstung und warmer Kleidung) als nicht unangenehm empfunden und gut vertragen.
An hellen und sonnigen Tagen auf dem Eis kann man in einem Pullover spazieren gehen und sich sogar bräunen. Erzählen Sie Ihren Freunden bloß nicht, daß Sie Ihren Urlaub am Baikalsee in Sibirien verbringen, sonst werden Sie wahrscheinlich von ihnen für verrückt erklärt.

Der sonnigste Ort Rußlands - außerordentliches Mikroklima am Baikalsee

Man kann es kaum glauben, aber am Baikalsee gibt es genauso viele Sonnentage wie an der Mittelmeerküste. Auf der Insel Olchon scheint die Sonne 320 Tage im Jahr. Das ist eine Rekordzahl für ganz Rußland.

Das Baikal Eis - Kunst des sibirischen Frostes

Das Eis des Baikal ist etwas ganz Besonderes!
Trotz seiner Dicke ist das Eis ganz transparent und man hat Angst darüber zu laufen. Man glaubt über das Wasser zu gehen. Durch das Eis ist der Seeboden über viele Meter sichtbar und es zeigen sich eine Menge bizarrer Formen und Erscheinungen. Hier gibt es Mauern aus Eis, so hoch wie ein Haus, Eiskrustationen an den Ufern, Grotten, Felsschluchten und Risse und man sieht viele weiße Schleier, die Seide ähneln.
Aufgrund der Temperaturschwankungen am Tage und in der Nacht, gibt es Bewegungen im Eis, die so stark sein können, daß sich Eisschollen türmen und sich hohe Berge an den Ufern bilden. Wenn man diese in der Sonne betrachtet, ist es unmöglich den Blick von ihrer faszinierenden türkisen Farbe abwenden.

Ja, mein Eiskapitän! Winterstraßen auf dem Baikalsee

So, wie sich die Reisenden am Baikal für die Eisblumen des Sees begeistert, so hat es für die Einheimischen eine ganz praktische Bedeutung, wenn der See zugefroren ist.
Dann werden auf ihm sogenannte Winterstraßen angelegt. Von der Festigkeit des Eises auf dem Baikalsee zeugt die Tatsache, daß eine Eisenbahn im Jahr 1904 darüber gebaut wurde, um zwei Teile der Transsibirischen Magistrale zu verbinden.
Die Winterstraße, von der Insel Olchon zum Festland, ist sogar mit Verkehrsschildern versehen.
Alle anderen Winterstraßen dürfen nur von erfahrenen Leuten befahren werden. Sie werden in der Gegend Eis Kapitäne genannt. Diese überqueren den Baikalsee mit ihren Allradfahrzeugen, den sogenannte UAZ, meist schon seit vielen Jahren. Die Kunst eines Eiskapität besteht darin, im Eis zu lesen. Sie bestimmen den sicheren Weg nach Farbe, Lage der Eismauer, Richtung der Risse im Eis und vielen anderen Merkmalen.

Die größte Eisbahn der Welt

Im südlichen Teil des Baikalsees gibt es hohe Windstärken, so daß der ganze Schnee vom Eis weggeweht wird. So eine flache und transparente Eisschicht wird zu einer idealen riesigen Eisbahn. Im Dorf Listwjanka und auf der Insel Olchon, nah zur Siedlung Khuzhir, kann man Schlittschuhlaufen und nebenbei die Sehenswürdigkeit, den Felsen Schimanka, bewundern.

Mit Hundeschlitten oder Schneemobilen in die Taiga

Sibirische Huskies erwarten den ersten Frost mit Ungeduld. 15 Grad Minus und kälter ist eine sehr angenehme Temperatur für die Tiere und ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, durch den glänzenden Schnee zu laufen und den Schlitten mit dem Treiber zu ziehen. Mit den Hundeschlitten hinein in die Taiga, durch einen Naturschutzpark und auf den Bergpaß, um den bezaubernden Blick auf den eisigen See zu genießen und danach echte sibirische Pelmeni (Teigtaschen mit Fleischfüllung) am Lagerfeuer im Winterwald zu verkosten. Für alle ein unvergesslicher Eindruck von Rußland.

Winterangeln auf dem Baikalsee - in einer Jurte (sibirisches Filzzelt) mit Tee oder Wodka

Für die Bewohner ist Fischfang ein wichtiger Teil ihrer Lebensweise.
Ohne Bewegung schafft man es allerdings nicht, lange auf dem Eis zu sitzen. Für das Winterangeln haben die Menschen in Sibirien “mobile Häuser auf Kufen” erfunden, die sowohl mit Schlitten, als auch mit Autos transportiert werden können. In so einem Haus gibt es einen Ofen und einen Zugang im Boden zum Eisloch, in welches Fangwerkzeuge geworfen werden, um den beliebten Fisch, den “Omul”, zu fangen.
Für leidenschaftliche Fischer werden auf dem Eis mongolische Jurten aufgebaut, in denen Sie sich mit heißem Tee wärmen oder eiskaltem Wodka trinken und einen ortstypischen lokalen Imbiss, den Sogudai (traditionelles Gericht aus Rohem Fisch) verkosten, ohne vom Fischfang abzulenken. Sogudai bereitet man an Ort und Stelle zu, indem man frisch gefangen zarten Omul mit Salz und Schnee mischt. Ein Leckerbissen, der zu Wodka serviert wird. Nach dem Abendessen erholen sich die Fischer in einer geheizten Jurte in bequemen Betten.
Sind Sie bereit für diese typisch sibirische Erfahrung?

Baikal und Sie - Rendez-vous und alleine

Im Winter gibt es, sogar in den touristischen Orten wie Listwjanka und Olchon, wenig Reisende. Im Sommer dagegen kommen viele Besucher aus Großstädten mit Autos zum See, um die Sandstrände zu genießen und zum Baden. Der Winter am Baikal ist die Zeit, die unendliche Weite, die Ruhe, den Frieden und die Einigkeit mit dem heiligen sibirischen See genießen zu können.

Wohin, wann, wie lange?

Wie kommt man zum Baikalsee?

Um zum Baikalsee zu reisen gibt es zwei Möglichkeiten der Anreise:
Entweder Sie fliegen nach Irkutsk (Westseite des Sees) oder nach Ulan-Ude in Burjatien (Ostseite des Sees). Beide Städte haben regelmäßige Flugverbindungen von und nach Moskau. Sowohl Irkutsk, als auch Ulan-Ude, liegen an der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn. Sie können von Moskau oder Sankt Petersburg auch mit dem Zug anreisen und weiter in Richtung Wladiwostok, über die Mongolei, nach Peking reisen.

Mit dem Flugzeug aus Moskau:
Irkutsk oder Ulan-Ude erreicht man mit einem Linienflug in etwa 6 Stunden.
Der Zeitunterschied zu Moskau beträgt plus 5 Stunden.
Der Abflug in Moskau ist spät am Abend. Am nächsten Morgen (Ortszeit) sind sie schon in Irkutsk oder Ulan-Ude.

Mit dem Zug der Transsibirischen Eisenbahn:
Von Moskau nach Irkutsk reist man mit dem Zug in etwa 75 Stunden und nach Ulan-Ude etwa 82 Stunden. WICHTIG! Auf dem Weg von Irkutsk nach Ulan-Ude, nach dem Passieren des Gebirgsübergangs Kultuk, fährt der Zug am Ufer des Baikalsees entlang. Fragen Sie unsere Experten, die einen Zug für Sie buchen, so daß Sie diese Strecke bei Tageslicht erleben.
Keine der erwähnten Städte liegt unmittelbar am Ufer des Baikal. Von Irkutsk aus, ist der See gut zu erreichen. Es zwei mögliche Wege zum See. Entweder bis zum Dorf Listwjanka (70 km) oder zur Siedlung Khuzhir (290 km) auf der Insel Olchon. Von Ulan-Ude aus, erreicht man die Siedlung Ust-Bargusin (270 km), die als “Pforte” zum geschützten Baikal und dem Tschivyrkujski Golf bezeichnet wird.

Wann und für wie viele Tage reist man zum Baikalsee?

Die Monate Februar und März gelten als beste Reisezeit, um zum winterlichen Baikalsee zu reisen.
Der Winter ist die längste Jahreszeit dort. Minustemperaturen und eine feste Schneedecke gibt es hier schon Ende Oktober. Trotz des strengen Frostes (bis -30 Grad) beginnt der Baikalsee erst im Dezember richtig zu frieren. Zuerst friert “Maloe More” (das Kleine Meer) nahe der Insel Olchon zu, dann der große tiefe Baikalsee. Standeis stellt sich zuerst im nördlichen Teil ein und kommt dann allmählich in südliche Richtung. Die Eisdicke misst dann an einigen Stellen einen Meter. In dieser Periode flaut der Wind und die Schneestürme ab und die Tage werden länger und in der Regel auch sonniger. Wichtig! Die Zeiten, in denen der See zugefroren ist sind nicht immer gleich. Während jeder Saison beobachten Experten die Dicke und den Zustand des Eises auf Satellitenaufnahmen, um Reiseplaner und Gäste rechtzeitig zu informieren.

Von November bis April: viele Reiseideen den ganzen Winter hindurch möglich
4 Tage ist das Minimum für eine erste Bekanntschaft mit dem Baikalsee. Eine kürzere Reise wäre im Prinzip möglich, lohnt sich aber nicht unbedingt, wegen des langen Fluges von 6 Stunden und der Zeitverschiebung von +5 Stunden zu Moskau.

Kein Luxus und kein Komfort, sondern Einfachheit, Authentizität und sibirische Gastfreundlichkeit.
Die meisten Hotels gibt es im Dorf Listwjanka. In der Baikalregion gibt es keine internationalen Hotelketten oder Luxus-Unterkünfte. Unsere Wahl der Unterkunft schenkt Ihnen eine neue authentische Erfahrung: von kleinen privaten Hotels und Gasthäusern mit eigenem Badezimmer bis zu der Unterkunft in Familien und sogar auf den Wetterstationen oder in einer Jagdhütte in der Taiga. Sibirische Gastfreundlichkeit ist inklusive!

Winterabenteuer für die Kleinen: Schlitten- und Hundeschlittenfahrten
Planen Sie eine winterliche Baikal Reise mit kleinen Kindern? Dann empfehlen wir Ihnen das Dorf Listwjanka zu besuchen und nicht die lange Fahrt zur Insel Olchon (290 km) zu machen. Im Museum der Holzbaukunst von Sibirien Talzy, 10 km von Listwjanka entfernt, können Ihre Kinder mit dem Schlitten auf einer Eisbahn rutschen, während Sie heiße Blinis mit Tee genießen. Im limnologischen Museum (Limnologie beschäftigt sich mit Binnengewässern und deren Ökosystem) von Listwjanka sollte man unbedingt Störe, Omul und Ringelrobben besuchen. Für eine erste Hundeschlittenfahrt mit Kindern reicht eine Stunde völlig aus. Sie können Ihre Kinder in die Hundeschlitten setzen, die Sie dann selbst steuern. Möchten Sie ein echtes sibirisches Picknick geniessen? Fahren Sie mit der ganzen Familie mit den Schlitten hinein in den Winterwald. Ihr “Musher” (Hundeschlittenführer) wird Ihnen eine Ucha (Fischsuppe aus dem sibirischen Omul) am Lagerfeuer kochen. Machen Sie sich keine Sorgen wegen der Kälte! Die Einheimischen wissen, sich warm zu kleiden und werden ihre Erfahrungen gerne mit Ihnen teilen.

Winterabenteuer für Erwachsene nach Jack London
Mit älteren Kindern, Freunden oder zu Zweit kann man eine 2-tägige Hundeschlittentour mit einer Übernachtung in einer Waldhütte am Ufer des Baikalsees unternehmen. Je nach Saison, geht die Route durch die Taiga oder über das Eis des Baikalsees. Nach dem Überqueren eines Gebirgspasses, kommen Sie in ein schwer zugängliches Tal. Hier, mitten in der Taiga, direkt am Baikal, wartet ein beheiztes Holzhaus und heiße Banja auf Sie. Solche Taiga Hütten nennt man Zimowje. In der Regel dienen Sie als Übernachtungsstelle für Jäger, die Zobel jagen. Wenn die Nacht frostig wird, muss man den Ofen Ihrer Hütte mit Brennholz bestücken. Um sich selbst wie ein Musher oder Hundeschlittenführer zu fühlen, kann man den Hunden ihr Fressen geben und die Hundeschlitten unter Anleitung für eine Fahrt vorbereiten helfen.

Mit Schneemobilen in die Taiga oder über das Eis zur Transsibirischen Eisenbahn
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahre können eine Schneemobil Tour durch den Wald des Baikal Naturschutzparks unternehmen. Von hier aus öffnet sich eine atemberaubende Sicht auf den Baikalsee und das verschneite Gebirge. Im Februar und März kommt man über das Eis zur alten Baikal Ringbahn. Ein schöner Ausflug, um sich Brücken und Tunnel der schönsten Eisenbahn Rußlands anzusehen.

Mit dem Luftkissenboot zum Baikal Schutzgebiet
Das Boot ist so gebaut, daß man damit zu jeder Jahreszeit über das Eis oder Wasser fahren kann. Sogar wenn die Eisschicht noch nicht dick genug ist, ist es für so ein Boot kein Problem. Allerdings meiden die Schiffsführer die Fahrten im offenen Wasser, weil das Eis sonst an den Schrauben fest friert. Bedingt durch die Dicke der Eisschicht, können Sie von Januar bis Mitte April eine Tagestour zum anderen Baikal Ufer unternehmen, um das Naturschutzgebiet zu besichtigen. Es ist eine schöne Möglichkeit, das Eis zu beobachten und zu sehen, wie vielfältig die Natur am See ist. Das Schutzgebiet gilt als der am meisten verschneite Ort in der Baikalregion.

Im Schutzgebiet haben wir für Sie etwas Besonderes vorbereitet. Eine Skiwanderung auf den Spuren von Tieren. Seit jeher benutzen sibirische Jäger zur Fortbewegung im tiefen Schnee breite hölzerne Schneeschuhe. Sie werden aus Fichtenbrettern gefertigt und mit Pelz überzogen. Mit ihnen kann man bergauf gehen, ohne Angst zu haben, wieder hinunter zu rutschen. Der Pelz verhindert das Rutschen der Schneeschuhe. Sie werden von einem erfahrenen Führer durch das Gebiet geführt. Er erklärt Ihnen das Spurenlesen und die Fußabdrücke der Tiere, wie z.B. von Eichhörnchen, Fuchs und Zobel, zu deuten. Man lernt, eine Lärche von einer Fichte zu unterscheiden und erfährt, wie man aus ihrem Harz Kaugummi, mit Geschmack von Wald und Feuer, herstellt.

Wenn Sie der Transsibirischen Eisenbahn entlang reisen, verbringen Sie mindestens 2 Tage in Listwjanka
Wenn Sie einen Stop in Irkutsk machen, verbringen Sie doch ein paar Tage am Baikalsee.
Nach der Stadtrundfahrt in Irkutsk, einer der ältesten Städte Sibirien, besuchen Sie das Dekabristenmuseum und den Stadtmarkt. Wir empfehlen für mindestens eine Nacht nach Listwjanka zu fahren. Der Baikalsee verdient eigentlich einen längeren Besuch, für mehrere Tage!
Wir haben verschiedene Reiseideen für Sie vorbereitet. Jede Reise kann aber individualisiert und auf Sie abgestimmt werden.

Von November bis März für 5 bis 7 Tage: aus Listwjanka zur Insel Olchon
Nach dem Besuch des Dorfs Listwjanka fahren Sie zur größten Insel Olchon (290 km entfernt). Unterwegs kommen Sie aus der verschneiten Taiga in die trockene Steppe. Die Dauer hängt von der Überfahrt der Fähre durch das “Olchon Tor” (Olchonskie Worota) ab. Von November bis Februar ist die Eisschicht leider nicht fest genug und deswegen setzt man mit dem Luftkissenbooten über. Das nimmt zusätzliche Zeit in Anspruch. Von Februar bis März (abhängig von den Temperaturen am Winteranfang) ist die Winterstraße geöffnet. Auf der Insel Olchon muss man unbedingt das Kap Choboi, ein sakraler Ort der Schamanen, besuchen. Auf dem Weg nach Choboi bestaunen Sie die Winterlandschaft des Baikal mit ihren aufgetürmte Eisschollen am Ufer.

Baikal abseits der Touristenwege - eine Hütte am Ende der Welt
Träumen Sie von einem persönlichen Dialog mit dem Baikal? Wir möchten Ihnen eine Reise fernab typischer Touristenrouten, mit Übernachtung auf einer Wetterstation oder auf einer kleinen Familienfarm am Baikal Ufer anbieten. Sie werden keinen großen Komfort dort finden, nur ein Holzhäuschen mit einem Ofen. Anstatt einer Dusche gibt es eine Banja. Sie werden von niemandem gestört und können die Einsamkeit am See genießen. Verbringen Sie eine Nacht auf einer Farm in der Krestowskaja Bucht (auf dem Weg zur Insel Olchon). Nicht weit vom Kap Choboj liegt der malerischer Ort Uzury. Hier gibt nur einige Häuser und eine Wetterstation, die ständig bewohnt ist. Der Meteorologe Juri wurde sogar zu einer Handlungsperson im Werk des französischen Schriftstellers und Reisenden Sylvain Tesson “In den Wäldern Sibiriens”. In der Wetterstation kann man übernachten und so einen Einblick in deren Lebensweisen erhalten. Die Wetterstation Uzury und die Bucht Krestovaya sind sehr schöne Ausgangspunkte für Wanderungen und Trekkingtouren.

Eine Woche und mehr: mit der Transsib nach Burjatien
Träumen Sie von einer Fahrt entlang des Baikalsees an Bord der legendären Transsibirischen Eisenbahn? Der einzige Weg, außerhalb der Standeis-Saison (Februar-März), zum anderen Ufer zu gelangen! Beginnen Sie Ihre Reise auf der Insel Olchon und widmen Sie sich einige Tage den Winteraktivitäten in Listwjanka. Fahren Sie mit dem Zug weiter von Irkutsk zum anderen Ufer, nach Ulan-Ude. Während der 8-stündigen Fahrt können Sie gemütlich im Speisewagen zu Mittag essen und das Panorama des Baikal aus dem Zugfenster genießen. Nach der Ankunft in Ulan-Ude geht es mit dem Auto zur Siedlung Ust-Barguzin, am Ostufer des Baikalsees (270 km).

Von Februar bis März: Den Baikalsees überqueren - Eine Fahrt Über das Eis
Von Mitte Februar bis Ende März (je nachdem, wie dick die Eisschicht ist) wird es möglich sein, den See mit einem Allradauto zu überqueren und schwer zugängliche Orte zu besuchen, wie z.B. die Uschkani-Inseln oder das Barguzin Naturschutzgebiet. Die schon oben genannten Reiseideen (von November bis April) sind ebenso möglich.

6 Tagen und mehr: Unsere schönste Reise zum winterlichen Baikalsee
Die intensive Rundreise vermittelt ganz verschiedene Eindrücke und zeigt unterschiedliche Landschaften. Die Steppenlandschaften auf der Insel Olchon und die wilde Taiga am burjatischen Ufer. Tauchen Sie ein in die einheimische Lebensweise! Unterkunft in einer Familie, Eisfischen oder ein gemütliches Mittagessen im Haus der Altgläubigen. Eine Reise durch vier Religionen! Von sakralen Orten des Schamanismus zum buddhistischen Datsan in Ivolginsk, von orthodoxen Kathedralen in Irkutsk zum Altglauben in Burjatien. Das ist eine der besten Reisen am winterlichen Baikalsee! Die Route beginnt in Irkutsk, wo Sie nach der Stadtbesichtigung zur Insel Olchon fahren. Einen Tag dauert das Überquerung des Sees. Sie fahren über das Eis und geniessen das herrliche Panorama. In Burjatien erwartet Sie eine Unterkunft bei Einheimischen und das sibirische Abenteuer, wie Baden in heißen Quellen in der Zmeinaja Bucht oder Eisfischen.
Aus Ust-Barguzin fahren Sie in die Hauptstadt Burjatiens, nach Ulan-Ude, von wo aus Sie ins buddhistische Zentrum Rußlands, nach Ivolginsk fahren. Anschließend besuchen Sie das Dorfes Nadeino, wo die Altgläubigen wohnen. Die Nacht verbringen Sie in einem Abteil der Transsibirischen Eisenbahn und fahren nach Irkutsk.

Reiseideen
Winterliches Listwjanka
Winterliches Listwjanka
  • 4 Tage
  • ca. 600 €
  • von November bis April
  • Baikal
Olchon Insel
Olchon Insel
  • 3 Tage
  • ca. 700 €
  • von November bis April
  • Baikal
Burjatien im Winter
Burjatien im Winter
  • 4 Tage
  • ca. 1000 €
  • von November bis April
  • Baikal